Sinne ausprobieren
Sinne
In der Trauer verändern sich bei vielen Menschen auch die sinnlichen Wahrnehmungen.
Es kann sowohl zu Überempfindlichkeiten als auch zur Abstumpfung kommen.
Deshalb bietet es sich am Ende des Jahres an, sich den Sinnen zu widmen und sie neu auszuprobieren.
Sehen
a. Den Raum wahrnehmen
Was fällt mir zuerst auf, wenn ich den Raum betrete? „Was ist Ihnen heute besonders aufgefallen, als Sie den Raum betreten haben? Was haben Sie mit Ihren Augen wahrgenommen?"
b. Den Blick fokusieren auf eine kleine Stelle
(sehen durch ein gerolltes Papier, ein Auge geschlossen)
c. Durch kleine Bilderrahmen schauen und Ausschnitte hervorheben.
Kurze Aussprache
Material: Papier zum Rollen oder Klopapierrollen, Passepartouts
Hören
Nacheinander kann sich jede Person ein Instrument aussuchen, ausprobieren und dann wieder in die Mitte legen. Evtl. zwei Durchgänge.
Kurze Aussprache
Material: verschiedene handliche Instrumente
Schmecken
Teilnehmer werden aufgefordert, in der Kaffeepause alles bewusst zu schmecken. (Gebäck u.ä. mit intensivem Geschmack anbieten, z.B. Ingwerstäbchen, After Eight, Zimtgebäck)
Riechen
An Kräutern und Gewürzen und anderem riechen lassen.
Aussprache
