Gesprächsanregungen
Anfangsmodule und Gesprächsanregungen beim Blitzlicht oder der ersten Einheit
Bei jedem Treffen bekommen die Teilnehmer/innen nach der Begrüßung die Möglichkeit, der Gruppe zu berichten, wie es ihnen momentan geht und welche Themen sie in die Gruppe mitbringen.
Je nach der aktuellen Situation der Gruppe kann das ein kurzes Blitzlicht (wie geht es mir im Moment?) oder auch ein längerer Austausch sein.
Oft fällt es sehr schwer, mit dem Reden zu beginnen, deshalb bieten wir Hilfen an, um durch Symbole diese Hemmschwelle zu überwinden.
Hilfen:
- Bilder - mit unterschiedlichen Motiven
- Steine - verschiedene Steine in unterschiedlicher Größe, Form, Oberfläche, Farbe usw.
- Wühltisch - die unterschiedlichsten Gegenstände werden auf einem Tisch ausgebreitet und alle suchen sich etwas aus
- Rucksack
- Garderobe
Rucksack
Material: leerer Rucksack liegt in der Mitte
„Was bringe ich in meinem Rucksack, im übertragenen Sinne, mit in diese Gruppe?"
Jeder, der reden möchte, nimmt den Rucksack, überlegt, was ihn belastet, was er mit sich herumträgt und was er mitteilen möchte.
Unserer Erfahrung nach erzählen die Menschen dann Dinge, die sonst nicht zur Sprache gekommen wären.
Was hängt an meiner Garderobe
Wenn ich nicht sicher bin, ob ich ein Kleidungsstück noch brauche oder ob ich es bald nochmal anziehen werde oder für das ich im Schrank keinen Platz finde, räume ich es nicht weg.
Es bleibt an der Garderobe hängen.
So ist es auch mit Aufgaben, die nicht ganz erledigt sind, Ärgernissen, die nicht geklärt sind, Kummer, der noch zu groß ist, Ängsten, die einen umtreiben oder Erinnerungen, die belasten.
Sie sind ständig präsent. Sie hängen an der seelischen Garderobe.
Deshalb ist es manchmal hilfreich hinzuschauen.
Dazu dienen die Fragen:
„Was hängt an Ihrer Garderobe?" „Warum hängt es da?" „Muss es noch dort hängen?"
Schreibspiel „Was ist heute wichtig"
Die Vorlage für dieses Spiel finden Sie hier: Schreibspiel
Anleitung:
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Anfangs schreibt man 16 Begriffe in die linke Spalte mit den Linien. So wie die Begriffe in den Kopf kommen, werden sie aufgeschrieben. Die Gedanken sollen möglichst nicht gelenkt werden.
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Dann werden je zwei untereinander stehende Begriffe angeschaut und ein Begriff gesucht, der auf beide zutrifft.
3.+ 4. weiter wie bei 2.
Am Ende steht der Begriff, der für diesen Tag oder die momentane Situation zutreffend sein könnte.